Vermessen wäre vermessen - Stuttgart Part II
Der Montag begann mit dem Hotelfrühstück um kurz nach sieben. Für acht Uhr war schließlich Arbeitsbeginn in der Halle angedacht. Über das Frühstücksbüffet kann man auch nicht meckern, die Brötchen sind vielleicht etwas klein, aber dafür gibts genug für drauf, von daher... Und der Saft aus der Maschine war auch schön kühl, genau das richtige zum wachwerden. Die zusätzliche Crew aus Berlin war irgendwann am späten Abend oder während der Nacht auch aufgeschlagen, also waren wir komplett.
Ziemlich pünktlich um acht waren wir dann auch in der Halle und haben uns sortiert. Ich dachte mir, hilfste mal beim Traversenbau, aber Irrtum... Anweisung kam von ganz oben, nämlich von Micha: "Wir messen jetzt mal aus, wie die Tische stehen müssen!" Okay, also Schraubenschlüssel und Knarre gegen Maßband und Tape eingetauscht und ab auf den Hallenboden. Erstmal die Hallenmitte ausmessen und abkleben, und dann von da aus ein Achsmaß... Gar nicht so einfach. Also erstmal einen der mittlerweile zahlreich anwesenden Hausmeister gefragt, ob wir mal zu Testzwecken den einen oder anderen Tisch nebst kompletter Bestuhlung haben könnten. Konnten wir. Sehr gut. Sogar die hauseigene Tisch-Abstands-Messlatte haben wir gekriegt, und das gleich in doppelter Ausführung. So läßt es sich doch arbeiten. Mittlerweile war allerdings die Traversenbau-Gruppe schon so weit, daß die ersten Traversen an den Zugstangen hingen und selbige gefahren werden konnten. Ergo: Helmpflicht im Bühnenbereich. Auch für mich. Ein bißchen blöde kam ich mir ja doch vor mit dem Plastikdeckel, aber Pflicht ist eben Pflicht. Und wir wollten ja aufbauen, und keinen Schönheitswettbewerb gewinnen. Nur warm wurde es unter der Dunstkiepe, das kann man sich nicht vorstellen. Kunststoff ist ja nicht eben für seine Atmungsaktivität bekannt, und die Halle war auch noch gut geheizt. Und wenn man dann, wie ich, mit Maßband und Tape auf dem Fußboden rumrutscht und die Positionen der Tischbeine festlegt, dann wird einem nochmal extra warm. Von der Hallenmitte aus waren dann auch schon die Messebau-Kollegen zugange, die den Hebeboden verlegten, was das Vermessen nicht unbedingt leichter machte, zumal die IT-Jungs auch ziemlich zeitgleich schon loslegten, ihre Kabelbäume zu verlegen. Irgendwie haben wir es aber doch geschafft, uns mit den Jungs zu arrangieren, die mußte ja ihren Job auch machen, und nach knappen zwei Stunden oder so zierten den Hallenboden eine Menge kleiner weißer Tape-Quadrate. Anhaltspunkte für die bodenverlegenden Kollegen, damit die dort ihre Revisionsklappen in den Boden sägen konnten. Irgendwo mußten ja auch die Kabel aus dem Boden zu den Laptops auf den Tischen kommen.
Mittlerweile stand auch die Truss, und die Wüst-Jungs hatten unser Rollgerüst aufgebaut, um ihre Bespannung anzubringen. Micki kam dann von seiner Baumarkt-Odyssee zurück, er hatte Ratschgurte für die LHGL-Wannen holen müssen und mußte dafür fast 30 km bis nach Esslingen fahren, weil der OBI in Stuttgart nicht so wollte wie er sollte. Nun ja. Dafür hatten wir dann 36 neue, regenbogenbunte Ratschgurte, sowas kann man immer brauchen. Ziemlich schnell kam dann allerdings heraus, daß die rote Röhre in den LHGL-Wannen ihren Namen nicht sonderlich viel Ehre machte, da kam eher rosa raus. Aber der clevere Lichttechniker denkt ja schon vor und nimmt sicherheitshalber mal rote Farbfolie mit. Also hab ich erstmal Micki beim nachfärben der Röhren geholfen, Folien schnibbeln, Gaffa vorbereiten, Röhren einwickeln. Und dann ab aufs Rollgerüst und die Geräte anbringen. War schon lustig da oben. Schöner Rundblick über die Halle und den langsam Gestalt annehmenden Hebeboden. Bloß die LHGL-Wannen waren schwerer als sie aussahen. Hab's aber trotzdem geschafft, die Dinger zu Micki auf die oberste Plattform zu schaffen. Und dann war großes Anreichen... Powercon, Schuko, DMX. Später kamen dann auch noch Tim, Jörg und Jakob wieder von der Raucherpause rein und haben sich schon mal der Wannen für die untere Hälfte der Lichtaura angenommen. So gings dann doch schneller und man konnte testen. Ein Bild für die Götter, AmbiLight im Großformat. Das Blau, das diese Wannen abgeben, ist echt eine Reise wert. Das Grün ist auch nicht zu verachten. Und das Rot kann sich dank LEE 106 auch sehen lassen. Sofern es denn wollte. Aber eine Wanne wollte nicht, und bei einer zweiten Wanne wollte die grüne Röhre nicht. Aber alles nur kleine Probleme, die schnell gelöst waren. Dann waren die Wüst-Jungs wieder dran, die mußten nämlich jetzt über das vordere Traversenkonstrukt erst Holz und dann die Leinwand spannen. Für uns hieß das Warten. Denn solange die Leinwand nicht gespannt war, konnten wir auch keine Bühne bauen. Aber gut, war kein Beinbruch, wir haben ja zwei Aufbautage. Und so eine Bühne, das mag man glauben oder nicht, steht eigentlich recht schnell. Und so hieß es dann auch bald für uns Abendessen und dann Feierabend machen. Da war es noch nicht mal ganz 19h. Also zurück ins Hotel, schnell umziehen und nochmal auf einen Kakao mit dem Rest der Truppe an die Hotelbar. Und jetzt ab in die Falle... morgen geht's weiter!
Stimmung: bestens ~*~ Musik: Natalie Imbruglia - Torn
Ziemlich pünktlich um acht waren wir dann auch in der Halle und haben uns sortiert. Ich dachte mir, hilfste mal beim Traversenbau, aber Irrtum... Anweisung kam von ganz oben, nämlich von Micha: "Wir messen jetzt mal aus, wie die Tische stehen müssen!" Okay, also Schraubenschlüssel und Knarre gegen Maßband und Tape eingetauscht und ab auf den Hallenboden. Erstmal die Hallenmitte ausmessen und abkleben, und dann von da aus ein Achsmaß... Gar nicht so einfach. Also erstmal einen der mittlerweile zahlreich anwesenden Hausmeister gefragt, ob wir mal zu Testzwecken den einen oder anderen Tisch nebst kompletter Bestuhlung haben könnten. Konnten wir. Sehr gut. Sogar die hauseigene Tisch-Abstands-Messlatte haben wir gekriegt, und das gleich in doppelter Ausführung. So läßt es sich doch arbeiten. Mittlerweile war allerdings die Traversenbau-Gruppe schon so weit, daß die ersten Traversen an den Zugstangen hingen und selbige gefahren werden konnten. Ergo: Helmpflicht im Bühnenbereich. Auch für mich. Ein bißchen blöde kam ich mir ja doch vor mit dem Plastikdeckel, aber Pflicht ist eben Pflicht. Und wir wollten ja aufbauen, und keinen Schönheitswettbewerb gewinnen. Nur warm wurde es unter der Dunstkiepe, das kann man sich nicht vorstellen. Kunststoff ist ja nicht eben für seine Atmungsaktivität bekannt, und die Halle war auch noch gut geheizt. Und wenn man dann, wie ich, mit Maßband und Tape auf dem Fußboden rumrutscht und die Positionen der Tischbeine festlegt, dann wird einem nochmal extra warm. Von der Hallenmitte aus waren dann auch schon die Messebau-Kollegen zugange, die den Hebeboden verlegten, was das Vermessen nicht unbedingt leichter machte, zumal die IT-Jungs auch ziemlich zeitgleich schon loslegten, ihre Kabelbäume zu verlegen. Irgendwie haben wir es aber doch geschafft, uns mit den Jungs zu arrangieren, die mußte ja ihren Job auch machen, und nach knappen zwei Stunden oder so zierten den Hallenboden eine Menge kleiner weißer Tape-Quadrate. Anhaltspunkte für die bodenverlegenden Kollegen, damit die dort ihre Revisionsklappen in den Boden sägen konnten. Irgendwo mußten ja auch die Kabel aus dem Boden zu den Laptops auf den Tischen kommen.
Mittlerweile stand auch die Truss, und die Wüst-Jungs hatten unser Rollgerüst aufgebaut, um ihre Bespannung anzubringen. Micki kam dann von seiner Baumarkt-Odyssee zurück, er hatte Ratschgurte für die LHGL-Wannen holen müssen und mußte dafür fast 30 km bis nach Esslingen fahren, weil der OBI in Stuttgart nicht so wollte wie er sollte. Nun ja. Dafür hatten wir dann 36 neue, regenbogenbunte Ratschgurte, sowas kann man immer brauchen. Ziemlich schnell kam dann allerdings heraus, daß die rote Röhre in den LHGL-Wannen ihren Namen nicht sonderlich viel Ehre machte, da kam eher rosa raus. Aber der clevere Lichttechniker denkt ja schon vor und nimmt sicherheitshalber mal rote Farbfolie mit. Also hab ich erstmal Micki beim nachfärben der Röhren geholfen, Folien schnibbeln, Gaffa vorbereiten, Röhren einwickeln. Und dann ab aufs Rollgerüst und die Geräte anbringen. War schon lustig da oben. Schöner Rundblick über die Halle und den langsam Gestalt annehmenden Hebeboden. Bloß die LHGL-Wannen waren schwerer als sie aussahen. Hab's aber trotzdem geschafft, die Dinger zu Micki auf die oberste Plattform zu schaffen. Und dann war großes Anreichen... Powercon, Schuko, DMX. Später kamen dann auch noch Tim, Jörg und Jakob wieder von der Raucherpause rein und haben sich schon mal der Wannen für die untere Hälfte der Lichtaura angenommen. So gings dann doch schneller und man konnte testen. Ein Bild für die Götter, AmbiLight im Großformat. Das Blau, das diese Wannen abgeben, ist echt eine Reise wert. Das Grün ist auch nicht zu verachten. Und das Rot kann sich dank LEE 106 auch sehen lassen. Sofern es denn wollte. Aber eine Wanne wollte nicht, und bei einer zweiten Wanne wollte die grüne Röhre nicht. Aber alles nur kleine Probleme, die schnell gelöst waren. Dann waren die Wüst-Jungs wieder dran, die mußten nämlich jetzt über das vordere Traversenkonstrukt erst Holz und dann die Leinwand spannen. Für uns hieß das Warten. Denn solange die Leinwand nicht gespannt war, konnten wir auch keine Bühne bauen. Aber gut, war kein Beinbruch, wir haben ja zwei Aufbautage. Und so eine Bühne, das mag man glauben oder nicht, steht eigentlich recht schnell. Und so hieß es dann auch bald für uns Abendessen und dann Feierabend machen. Da war es noch nicht mal ganz 19h. Also zurück ins Hotel, schnell umziehen und nochmal auf einen Kakao mit dem Rest der Truppe an die Hotelbar. Und jetzt ab in die Falle... morgen geht's weiter!
Stimmung: bestens ~*~ Musik: Natalie Imbruglia - Torn




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